Gründung

Die Gründung der gemeinnützigen Stiftung Joseph Gnädinger geht auf eine tesamentarische Verfügung des Stifters zurück. Darin bestimmt Josef (Seppel) Gnädinger, dass der Erlös aus dem Verkauf seiner Werke fortan der Diözese Dapaong in Togo zukomme.

Stiftungsurkunde der gemeinnützigen "Stiftung Joseph Gnädinger"

Art. 1: Name und Sitz
Unter dem Namen "Stiftung Joseph Gnädinger" wird von Joseph Gnädinger mittels letztwilliger Verfügung vom 24. März 2000 eine gemeinnützige Stiftung gemäss Art. 80 ff. ZGB mit Sitz in Ramsen, Kanton Schaffhausen, errichtet.

Sitzung des Stiftungsrats im Gemeindehaus Ramsen

Der Stiftungsrat

Bei der Gründung gehörten gemäss dem letzten Willen des Künstlers alle Erben und ein(e) Vertreter(in) der Gemeinde Ramsen dem Stiftungsrat an.
Diese Regelung erschien im Lauf der Zeit etwas starr, deshalb wurde sie bald gelockert und das Gremium sowohl für Nachkommen wie auch für Nicht-Familienmitglieder geöffnet, die Interesse für ein Engagement im Sinne der Stiftungszwecke bekunden und in einem der Ausschüsse mithelfen möchten.

Schaffhauser Nachrichten, Samstag 13. April 2002, Region

Nichten und Neffen wahren das Erbe

Sein Nachlass soll in eine Gemeinnützige Stiftung überführt werden, wünschte sich Josef Gnädinger.
Jetzt ist es so weit.

von Martin Schweizer

Das Testament ist kurz und bündig: Zwei Monate vor seinem Tod im Juni 2000 verfügte Josef (Seppel) Gnädinger, dass der allfällige Reinerlös von Werken aus seinem Nachlass fortan der Diözese de Dapaong in Togo zukomme.