Wasser-Leitsystem im Dorf

2005

Im Frühjahr 05 warteten wir gespannt auf Berichte über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten am Stausee von Bombouaka. Bald stellte sich heraus, dass die Kosten wegen gestiegenen Treibstoffpreisen höher sein würden als budgetiert. Am Schluss beliefen sich die Kosten auf ca. 25'000.-. Dank grosszügigen Privatspenden aus dem Familienkreis konnte jedoch die Hilfe so weit aufgestockt werden, dass die Arbeiten im Mai erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden.

Im Laufe des Jahres erhielten wir einige Male Post direkt aus Bombouaka von M.Innocent im Namen des Dorfkomitees CGSF und der Dorfgemeinschaft.Neben der Verdankung für das Stauseeprojekt erhielten wir den Vorschlag für ein Anschlussprojekt: den Bau eines Systems von Regenwasser-Leitmauern und -Rinnen, welche dem Dorf eine Verbesserung der Regenwassernutzung und Schutz vor Wasserschäden während der kurzen aber sehr heftigen Regenzeit bringen sollte (5'800.-). Im Herbst wurden diese Arbeiten ausgeführt.

Im Berichtsjahr fanden auch Überweisungen von privaten Spenden ausserhalb der budgetierten Hilfe statt, welche von Berichten über die katastrophale Ernährungslage im Norden Togos ausgelöst wurden. Obwohl wir über keine statistischen Daten verfügen, wurde uns gemeldet, dass dank dieser Hilfe vielen Menschen das Leben gerettet werden konnte, darunter in erster Linie Kleinkindern und durch Krankheit geschwächten Menschen. (ca. 3'000.-)

Ein Beitrag von 5'000.- ging an den SchülerInnen-Hilfsfonds.