Erinnerungen an Joseph Gnädinger

über das Leben und die Arbeit von JG in Togo und die Tätigkeit der Stiftung

Das Erbe Joseph Gnädingers

Bericht von Abbé Augustin Namounou, Dapaong - Togo, Sommer 2007

Monsieur Joseph Gnädinger, „Batul“ genannt, kam 1965 als Laienmissionar aus der Schweiz nach Togo. Hier widmete er sich ganz der Entwicklungsarbeit im Landkreis Bombouaka mit den benachbarten Orten Bogou, Nano, Goundoga, Bolougou, Nadoga und Sisiek… Er wohnte im Dorf Bombouaka, das ihm sehr ans Herz gewachsen ist. Er verliess es erst 1982, mit Tränen in den Augen; sein Abschied löste im Dorf Trauer und Verzweiflung aus.

Kopf in der Sonne

Steiner Nachrichten

Ein Brief von Seppel Gnädinger aus Bombouaka

«Den Kopf in der Sonne und die Füsse im Wasser»

Lieber Martin, Für die Zeitung schicke ich gern einen Gruss, da ich ohnehin den Schaffhausern zu Dank verpflichtet bin. Ich bin aber weder Journalist noch Dichter, sondern fühle mich immer noch als Bauer und komme soeben aus meinem Garten, den ich mit einigen Freunden im Tale angelegt habe. Bald gibt es Rettiche und später Bohnen, die gut gedeihen. Aber wie gesagt, ich erzähle oder schreibe immer wieder dasselbe. Ich bin ja auch nicht ausgezogen, um Abenteuer zu erleben, sondern um zu arbeiten.

Reisebericht von Hansueli Bamert

Schaffhauser Zeitung, 23.12.1965

Ramsener «Adventsfest» im Zeichen der Entwicklungshilfe

Mitte September stand in unserm Pfarr­blatt eine kleine Notiz, worin unsere Ju­gendvereine die Absicht kundtaden, auf den 2. Adventssonntag eine Kaffeestube mit Verkaufsstand zu organisieren. Der Er­lös sollte ihrem Freund Seppel Gnädinger zugutekommen, der im vergangenen Früh­jahr als Laienhelfer für Landwirtschaft in die Mission der Franziskaner nach Bambouaka in Togo, Afrika, gezogen ist.

Ein Ramsener in Togo

Brückenbauer Nr. 42, 16. Oktober 1981

Entwicklungshelfer auf eigene Faust

Ein Ramsener in Togo

 Vor 16 Jahren hatte sich der Bauer Josef Gnaedinger aus dem schaffhausischen Ramsen entschlossen, nach Togo zu gehen und sein landwirtschaftliches Können an die dort Einheimischen weiterzugeben. Sein Heimatkanton ehrte ihn dieses Jahr mit dem Preis für praktische Entwicklungszusammenarbeit. 'Georges Wilthrich besuchte den Unkonventionellen.