Umwelt und Hygiene

Durch eine Reihe kleiner, doch nachhaltiger Projekte im Dorfzentrum hat das Dorf diese Problematik gut im Griff. Es gibt inzwischen sehr viele Handwerksbetriebe im Umkreis des Marktes, die sich aus eigenem Interesse am Unterhalt der Sanitären Einrichtungen und der Deponie beteiligen.

Freiwilligenarbeit leisten auch arbeitslose Jugendliche, deren Familien als Verkäufer auf den Markt kommen.

Ein grosses Problem bilden die vielen Plastikabfälle, die in der Deponie von organischen Abfällen getrennt und verbrannt werden müssen. Diese Arbeit ist sehr mühsam, aber wichtig. Wenn das Plastik mit dem Kompost auf die Felder gelangt, stört es das normale Wachstum der Pflanzen und kann die Ernte ruinieren. Weil Kompost hier sehr wertvoll ist und restlos aufgebraucht wird, muss die Trennung sehr gründlich bewerkstelligt werden.

Hohe Priorität hat die Aufklärung der Bevölkerung über die Bedeutung der öffentlichen und privaten Gesundheitsvorsorge, z.B. durch die Frauengruppen der Dorfkomitees des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.

Ebenso wichtig ist die Sensibilisierung für Umweltthemen, welcher sich in erster Linie die Dorfkomitees CGSF und CVD widmen. Eines der Ziele ist es, die Wiederaufforstung zu fördern und zu einem Gemeinschaftsanliegen zu machen. Dahin ist es noch ein langer Weg, obwohl der Brennholzverbrauch enorm ist und die Knappheit bereits deutlich zugenommen hat. Es besteht ein Hoffnungsschimmer, dass Bombouaka in den Genuss einer EU-Projektfinanzierung kommt, welche mit Erosionsschutz-Massnahmen wie z.B. Aufforstung die gefährdeten Gebiete in der Region vor Desertifizierung retten soll.

Beispiele für Bemühungen um eine Verbesserung des Umwelt- und Hygienestandards: