Seppel Gnädinger bei der Eröffnung der Ausstellung

Schaffhauser Nachrichten  Freitag, 17. Juli 1960

Josef Gnädinger

 Zur Ausstellung im Museum zu Allerheiligen

Wenn man in Ramsen vom «Hirschen» gegen den nördlichen Dorfausgang hin das erste Strässchen rechts, das ins Feld hinaus und bald einmal an die Grenze führt, unter die Füsse nimmt, so stösst man, schon ausserhalb des Dorfes, auf das Haus «Zum Kranz». Da wohnt Josef Gnädinger, der Seppel, wie ihn die Dorfgenossen nennen.

Schaffhauser Nachrichten, 15. April 2002

«Durch das Chaos der Möglichkeiten»

Schon vor sechzig Jahren wurde Josef Gnadingers Begabung erkannt.

1942, mit 23 Jahren, konnte Josef Gnädinger erstmals an einer im Museum zu Allerheiligen organisierten Weihnachtsausstellung teilnehmen. Im Museum fanden damals, mitten im Zweiten Weltkrieg, im November und Dezember gleich zwei hintereinander folgende Serien mit Werken von meist heute noch bekannten Schaffhauser Künstlern und Künstlerinnen statt.

Zürcher Woche, 22. Januar 1960

Zürcher Ausstellungen

Josef Gnädinger in der Rotapfel-Galerie

Vom 16. Januar bis zum 10. Februar 1960 sind in der Rotapfel-Galerie, an der Frankengasse 6, Werke von Josef Gnaedinger aus Ramsen bei Schaffhausen zu sehen.

Mit Josef Gnaedinger tritt uns ein Mensch entgegen, der uns unsere Bewunderung abzwingt, denn er ist ein Naturtalent, wie dies Adolf Dietrich war. Das Malen ist ihm eine Freizeitbeschäftigung, die er neben seinem ehrenhaften, äusserst harten Beruf — er ist Landwirt — betreibt.

Bauer, Maler und Entwicklungshelfer erhielt Schaffhauser Preis

Gnädinger bringt Bauern Pflüge nach Togo

sie. Schaffhausen, 28. Sept.1981

Josef Gnädinger (links im Bild) dankt Grossratspräsident Hermann Keller für den Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit.
Bild: A. Waldvögel

Schaffhauser Nachrichten Nr. 196,  26. August 1975

zu einer Ausstellung in der Aula Ramsen
Botschafter zwischen zwei Welten:
Josef Gnädinger, der Maler


In früheren Jahrhunderten hätten die Menschen Kathedralen aus Stein gebaut. Jetzt müsse man — im Geist der Oeku­mene — Kathedralen aus Menschen bauen, sagte Kantonsrat Fritz Gnädinger zur Eröffnung der Ausstellung seines Bruders, des Malers Josef Gnädinger, der, zu einem Erholungsurlaub in die Heimat zurückgekehrt, neue Proben sei­nes künstlerischen Schaffens aus Afrika vorzeigen kann. Die Ausstellung in der Aula Ramsen dauert nur bis und mit 3. September.

zum 80-sten Geburtstag

«Ich trage meine Bilder lange im Herzen herum»

Morgen, am Ostersonntag, feiert der Maler Seppel Gnädinger seinen 80. Geburtstag.

Noch immer voller Elan, hat er vor einer Woche eine Ausstellung mit neuen Bildern gestaltet.

• Von Edith Fritschi (Text) und Selwyn Hoffmann (Aufnahmen)